Zu viel Beton, zu wenig Boden
Viele Flächen in unseren Orten sind versiegelt – durch Asphalt, Beton oder Pflastersteine. Was praktisch aussieht, hat Folgen: Regenwasser kann nicht versickern, Hitze staut sich und wertvolle Lebensräume gehen verloren. Gleichzeitig steigen bei Starkregen die Risiken für Überflutungen. Dabei gibt es eine einfache Lösung: Flächen entsiegeln und wieder begrünen.
Deutschlandweiter Wettbewerb „abpflastern“
Genau hier setzt die Aktion „abpflastern“ an. Der deutschlandweite Wettbewerb motiviert Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Unternehmen und Kommunen, gemeinsam versiegelte Flächen aufzubrechen und in Grünflächen zu verwandeln.
Der Start der Saison 2026 ist am 21. März. Bis zum 31. Oktober 2026 können entsiegelte Flächen gemeldet werden. Die spannende Frage lautet: Welche Kommune pflastert am meisten ab? Jeder Quadratmeter zählt.
Beitrag zur Schwammregion und zum Hochwasserschutz
Entsiegelung ist ein wichtiger Baustein für eine Schwammregion. Offene Böden können Regenwasser aufnehmen, speichern und langsam wieder abgeben. Das entlastet die Kanalisation, reduziert Überschwemmungsrisiken bei Starkregen und sorgt gleichzeitig für kühlere und lebenswertere Orte. Jeder entfernte Pflasterstein hilft also dabei, unsere Region besser an Klimawandel und Starkregen anzupassen.
So funktioniert die Teilnahme
Mitmachen ist einfach:
- Foto der Fläche vorher machen
- Pflastersteine entfernen und Fläche entsiegeln
- Foto der Fläche nachher machen und Größe messen
- Fläche online eintragen
Die entsiegelten Quadratmeter werden automatisch der jeweiligen Kommune zugerechnet. Ob Vorgarten, Parkplatzrand oder Hofeinfahrt – oft steckt unter Pflaster wertvoller Boden. Nutzen wir diese Chance für mehr Grün, mehr Wasseraufnahme und mehr Hochwasserschutz.
Alle Infos zur Aktion und zur Teilnahme gibt es hier 👉 www.abpflastern.de